Linda, Jürgen und Amy

Linda, Jürgen und ihr Hund Amy
Linda, Jürgen und ihr Hund Amy

Ich bin Linda Fedl , 1961 in Indonesien geboren und aufgewachsen. Seit 1981 lebe ich nun in Deutschland, bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder.

2004 ereilte mich eine Hirnblutung. Die dringend notwendigen Operationen die darauf folgten habe ich ganz gut überstanden. Mein Handicap sind Gesichtsfeldeinschränkung rechts, Sprachstörung sowie halbseitige Lähmung rechts.

Es ist mir gelungen meinen Tagesablauf ganz gut mit „Links“ zu organisieren, obwohl ich zusätzlich in unregelmäßigen Abständen von starken Schmerzen in meiner beeinträchtigten Hälfte heimgesucht und durch epileptische Anfälle außer Gefecht gesetzt werde.

Einer dieser Anfälle im März 2015 war wesentlich stärker ausgefallen und hat mich über 2 Stunden ausgeknockt. Nur durch Notarzt, Intensivbetreuung und etwas Glück bin ich davon-gekommen, und das auch ohne weiteren Schaden.

Das war der Auslöser, dass ich und mein Ehemann Jürgen uns entschieden haben einen Hund anzuschaffen und diesen als Assistenzhund auszubilden. Nicht immer werde ich das Glück haben, dass Jürgen oder eine andere Person in einer für mich lebensbedrohlichen Situationen bei mir sein wird um die notwendigen Schritte einzuleiten.

Zügig nahmen wir Kontakt zu Andrea Stadler auf die uns half einen Welpen auszuwählen. So ist Amy, eine Golden Retriever Hündin, seit Ostern 2015 zu uns gekommen und wird in Zusammenarbeit mit Andrea ausgebildet.

Unsere Amy hat sich sehr gut in unserem Haushalt eingefügt und es freut mich, sie um mich zu haben, mich um sie zu kümmern und vor allem sie zu verwöhnen. Amy ist wirklich eine Freude und tut mir gut. Ich möchte sie nicht mehr missen.

Neben Apportieraufgaben und die Aufgabe als Begleithund in allen Geschäften wird Amy ausgebildet meine epileptischen Anfälle zu erkennen, um dann über einen Notfallknopf, der mit dem Telefon verbunden ist, Jürgen anzurufen. Er kann dann die notwendigen Schritte einleiten, d.h. selbst nach Hause kommen, eine Vertrauensperson ins Haus senden, oder auch den Notarzt alarmieren. Das wird noch ein steiniger Weg aber Amy ist sehr lernbegierig und die Arbeit mit Andrea und den anderen Teammitgliedern macht viel Freude. Auch unser Umfeld reagiert regelmäßig erfreut, wenn wir mit Amy unterwegs sind.

Sehr hilfreich für uns ist die Zusammenarbeit im Team mit den anderen behinderten Vereinsmitgliedern und deren Assistenzhunden. Hier können wir sehen, inwieweit sich Amy und wir uns entwickeln und erkennen bei welchen Übungen wir nachschärfen müssen. Der regelmäßige Austausch, das Gespräch über die Hunde und deren Vorlieben führt uns auch zu entsprechender Gelassenheit. Alles in allem gefällt uns diese Art der Zusammenarbeit gepaart mit Einzelschulungen und die Erfolge sind sichtbar.

Es ist uns wichtig, dass der Verein vor allem Mitglieder unterstützen kann, denen es nicht möglich ist diese finanzielle Last zu stemmen.

Über eine Spende auf nachfolgendes Konto würde ich mich sehr freuen.

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Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende auf das Konto des Vereins:

Assistenz- u. Servicehunde. e. V.
Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg
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