Schüler der Realschule Gauting sammeln für Bonny

Die Fachschaft Werken der Staatlichen Realschule Gauting hat einen Weihnachtsbasar veranstaltet, dessen Einnahmen in diesem Jahr der Unterstützung unseres Mitglieds Peter Pöschl und seines Assistenzhundes Bonny dienten. Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Beteiligten.

In den Schulnachrichten der Staatlichen Realschule Gauting erschien ein Artikel über die Spendensammlung, den Sie hier lesen können (einfach auf das Bild klicken):

 

Weihnachtsbasar der Realschule Gauting
Weihnachtsbasar der Realschule Gauting

Ministerin setzt sich ein

Eine gute Nachricht für alle, die mit einem Assistenzhund leichter durchs Leben kommen können.

Die bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Frau Melanie Huml will sich in Zukunft auch bundesweit für die Gleichstellung von Assistenzhunden aller Art mit Blindenführhunden einsetzen.

Doch hier nun die ganze Geschichte, von Anfang an:

Thomas und Maxime
Thomas und Maxime

Nach der Sendung „Jetzt red i“ des Bayerischen Rundfunks vom 28.01.2015 einigten sich unser Mitglied Thomas Hodan und Frau Huml darauf, dass ihr die wesentlichen Argumente nocheinmal brieflich geschickt werden. Herr Hodan führt also in seinem Brief an die Ministerin aus, dass Blindenführhunde bereits im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherung eingetragen sind und kein Grund bestehe, dass Assistenzhunde mit anderen Unterstützungsleistungen nicht berücksichtigt werden. Außerdem würde die Förderung von Assistenzhunden durch die gesetzliche Krankenversicherung gar nicht so teuer, weil sich durch die Anwesenheit eines Hundes vieles im Leben eines Behinderten verbessert. So könnte man sich z. B. teuere Antidepressiva und die Bekämpfung der noch um einiges teuereren Nebenwirkungsfolgen sparen. Und schließlich verlange auch die UN-Behindertenrechtskonvention, dass der „Zugang von Menschen mit Behinderungen zu … menschlicher und tierischer Hilfe … erleichtert“ werden soll.

In Ihrem freundlichen und sachkundigen Antwortschreiben verwies Frau Huml auf die aktuelle Gesetzeslage und die Zuständigkeit des Bundes in Fragen der gesetzlichen Krankenversicherung. Trotzdem sie Landesministerin ist, will sie sich in Zukunft für eine Erweiterung des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung um die Versorgung mit weiteren Assistenzhunden einsetzen. Des Weiteren hat uns Frau Huml eine Liste von Verbänden vorgeschlagen, mit denen wir uns gemeinsam für die Gleichberechtigung aller Asssistenzhunde einsetzen können.

Wir sagen: „Danke Frau Huml und viel Erfolg im Bund“.

Für alle, die es noch genauer wissen wollen, hier der Briefwechsel als PDF-Datei.

Thomas bei „Jetzt red i“

Thomas Hodan bei "Jetzt red i"
Thomas Hodan bei „Jetzt red i“

Am Mittwoch, den 28. Januar 2015 um 20:15 Uhr war unser Mitglied Thomas Hodan in der Sendung „Jetzt red i“ vom Bayerischen Rundfunk als Interview-Gast zum Thema „Assistenzhunde und Krankenkassen“. Die Situation von Thomas und die große Hilfe, die er von Maxime erfährt, wurden vorgestellt. Im Anschluss daran wurde diskutiert, warum Blindenführhunde von den Krankenkassen bezahlt werden, Behindertenbegleithunde jedoch nicht. Unsere Hundetrainerin Andrea Stadler hat den Begriff Assistenzhunde vor der Kamera erklärt. Unter diesen Begriff fallen sowohl Blindenführhunde alsauch Behindertenbegeleithunde.

Die bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml erläuterte der Runde, dass dieses Anliegen, also die Gleichbehandlung aller Assistenzhunde, nicht in Bayern entschieden werden könne. Die Regelungen für Krankenversicherungen würden im Bund bestimmt.

Sie können den Beitrag in der BR-Mediathek ansehen. Klicken Sie dazu hier! Der Beitrag beginnt ca. bei Minute 21:10.

Andrea Stadler bei "Jetzt red i"

Andrea Stadler bei „Jetzt red i“